Der Einfluss der didaktischen Lernumgebung auf das Erreichen geforderter Bildungsziele am Beispiel der W- und P-Seminare im Fach Physik
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Studien zum Physik- und Chemielernen Logos-Verl., Berlin, (2014)

Die Wirksamkeit verschiedenster physikalischer Lernumgebungen wird in der physikdidaktischen Lehr-Lern-Forschung bzw. allgemein der empirischen Unterrichtsforschung seit vielen Jahren kontrovers diskutiert. Ziel ist es, dabei jeweils Merkmale guten Unterrichts zu identifizieren. Die im Zuge der Reform der bayerischen Oberstufe neu eingefuhrten wissenschaftspropadeutischen Seminare (W-Seminare) und die Projektseminare zur Studien- und Berufsorientierung (P-Seminare) bieten durch ihre Organisationsform den Lehrkraften einen grossen Handlungsspielraum zu deren Ausgestaltung. In den begleiteten Seminaren ergab sich hieraus die Moglichkeit, anspruchsvollen Projektunterricht zu realisieren, welcher -- nicht zuletzt durch die unterschiedlichen Moglichkeiten der Kooperation mit der Universitat -- den Schulerinnen und Schulern vielfaltige, den ublichen Schulhorizont ubersteigende, Perspektiven aufzuzeigen imstande war. Kernfrage der vorliegenden Arbeit war es, mithilfe von linearen Regressionsanalysen zu untersuchen, welchen Einfluss verschiedene didaktische Merkmale der W- und P-Seminare auf die Wahrnehmung der Schulerinnen und Schuler bezuglich des Erreichens der fur sie vom Kultusministerium festgelegten Unterrichtsziele haben. Dabei zeigt sich, dass beispielsweise die Berucksichtigung der Schulerinteressen am Seminar-Fach bzw. der Bezug der Lehrkraft zum Seminar-Thema einen signifikanten Einfluss ausuben und daher -- wenn moglich -- schon vor Beginn der Seminare berucksichtigt werden sollten. Summary hebis
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